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Der GOZ-Referentenentwurf liegt vor Drucken
Sonntag, 26. Oktober 2008
Just zu dem Zeitpunkt, als alle Delegierten der Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer in Stuttgart tagten, stellte das Bundesministerium für Gesundheit den aktuellen Referentenentwurf den Zahnärzte zu. Der Zeitpunkt der Zustellung zeigt eindeutig die Wertschätzung der Zahnärzte, die in der Politik herrscht. Mit Partner geht man jedenfalls nicht so um.

Ein erster Blick auf den Entwurf, der zum 1. Juli 2009 inkraft treten soll, spricht Bände:

Der Punktwert soll von 0,62421 Cent auf 0,65 Cent angehoben. Dies entspricht einer Erhöhung  um sage und schreibe 0,4% auf die Laufzeit von 21,5 Jahren.

Klaus Theo Schröder, der zuständige Staatssekretär im BMG, teilte im Rahmen des Festaktes den verdutzten Zahnärzte mit, dass sich das Gesamtabrechnungsvolumen um über 10% erhöhe. Dass sich diese Erhöhung aber hauptsächlich aus neu aufgenommenen Leistungen ergibt, die bis jetzt von der Kollegenschaft analog abgerechnet werden mussten, sagte er nicht.

Alles in allem ein indiskutabler Entwurf: Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Zahnärzteschaft mit dieser Erpressung Geld im Bundeshaushalt für die Rettung der Banken einsparen sollen.

Die Bundeszahnärztekammer wird sich bis zum 15. November umfassend mit dem Entwurf befassen, um dann auf der zu diesem Zeitpunkt terminierten außerordentlichen Bundesversammlung die entsprechenden Beschlüsse zu fassen.

 Damit Sie sich einen ersten Eindruck von dem Entwurf machen können, können Sie ihn hier ansehen.

 Wem das noch nicht reicht, der kann die Begründung zum Entwurf auch noch hier lesen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 26. Oktober 2008 )
 
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